Jahreskreis - Traditionen erlebbar machen



Das Erleben der Bräuche und Traditionen des Kirchenjahres ist eine Selbstverständlichkeit für unsere Klassengemeinschaften. Vor allem die beiden großen Zeiten Advent und österliche Bußzeit (Fastenzeit) werden durch Projekte begleitet.

In Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde St. Dominicus werden Andachten zu thematischen Schwerpunkten vorbereitet und klassenweise in der Pausenhalle durchgeführt. In diesen Wochen wird durch die thematische Ausgestaltung der Halle ein zentraler Ort geschaffen, an dem Glauben sichtbar und miteinander erfahrbar wird.

Als Abschluss dieser Projekte finden in der Kirche gemeinsame Advents- bzw. Frühlingssingen statt. Damit verabschieden wir uns in die Weihnachts- bzw. Osterferien. Herzliche Einladung auch an alle Eltern und sonstigen Angehörigen.



Der Advent

Der Advent als Vorbereitung auf das Weihnachtsfest bestimmt in diesen vier Wochen den Alltag der Schule. Am Montag nach dem 1. Advent werden in einem gemeinsamen Gottesdienst die Adventskränze aller Klassen sowie der große Kranz aus der Pausenhalle gesegnet.

Durch die genannten gemeinsamen Adventsandachten der jeweiligen Jahrgangsklassen sowie der klasseninternen Feier mit Kindern und Eltern werden die Gedanken auf das Fest der Geburt Christi gelenkt und ein Moment der Stille und der vorweihnachtlichen Gemeinschaft geschaffen. Die Kinder üben für ihre Klassen-Adventsfeiern Lieder, kleine Rollenspiele, Gedichte o.ä. ein und trage diese dann den anwesenden Eltern vor.

Die Adventsandachten bilden den religiösen Teil der Vorbereitung auf Weihnachten.


Sternsinger / Haussegnung

Die jährliche Haussegnung - an einem der ersten Unterrichtstage des neuen Jahres - führt der Pfarrer der Nachbargemeinde mit Unterstützung unserer Schüler als "Sternsinger" durch.

Im Anschluss sammeln wir Geld für das aktuelle Sternsingerprojekt.







Die österliche Bußzeit

Nach dem Trubel und der ausgelassenen Stimmung am Faschingsfest beginnen wir am Aschermittwoch die 40 Tage der österlichen Bußzeit und somit der Vorbereitung auf das große Fest der Auferstehung Jesu - Ostern!.

Im gemeinsamen Gottesdienst am Aschermittwoch empfangen wir das Aschenkreuz und werden eingestimmt auf die Ernsthaftigkeit dieser Zeit. Insgesamt werden wir ruhiger und weniger ausgelassen. Uns wird aufgezeigt, wie schwer Verzicht und Fasten sein kann. Aktivitäten wie der Brötchenverkauf finden nur eingeschränkt bzw. mit reduzierter Auswahl statt.
Wir verzichten auf große Feiern sondern begehen unsere Fastenandachten, die sich meistens am Aktionsthema von Misereor orientieren. Diese Andachten - und auch die Klassengottesdienste - werden in enger Absprache mit dem Pfarrer der Gemeinde St. Dominicus gestaltet und abgehalten.
Während der gesamten Fastenzeit hängt das Misereor-Hungertuch (s. rechts) in unserer Pausenhalle und es ist Gegenstand im Religionsunterricht und den Gottesdiensten. Die Schüler nehmen auch an der Kinder-Fastenaktion - ebenfalls von Misereor - teil.



Der Jahreskreis

Nach den Osterferien beginnt zwar auch für uns wieder der Alltag im Jahreslauf, doch während der Osterzeit bis Pfingsten gehen viele unserer Schüler aus den 4. Klassen zum ersten Mal zur Hl. Kommunion.

Auch feiern in den wärmeren Monaten bzw. während es Jahres viele Familien Hochzeiten, Taufen oder müssen auf Beerdigungen von lieben Menschen Abschied nehmen.

Die Klassenlehrer und auch die Religionslehrer sind bemüht, an diesen Festen im Familienkreis der Schüler in Form von Kartengrüßen und auch kleinen Feiern innerhalb der Klassengemeinschaft Anteil zu nehmen.





Einschulung

Wer erinnert sich nicht an seinen 1. Schultag? Einen Tag voller Aufregung als Beginn eines neuen Lebensabschnitts (für Schüler und Eltern) vergisst man nicht so schnell.

Die Einschulungsfeier unserer Erstklässler ist eine Segensfeier und findet seit Jahren in der Kirche St. Dominicus statt. Schüler der 2. Klassen zeigen in einem kleinen Anspiel das Thema des Gottesdienstes auf und die 3. Klassen begrüßen ihre neuen Mitschüler mit einem Willkommens-Lied.

Zum Abschluss segnet der Pfarrer der neuen Erstklässer und ihre Lehrer sowie die Eltern und Familien, die nachdem die Kinder aus der Kirche in ihre neuen Klassen gezogen sind, noch in der Kirche bleiben und anschließend von den Eltern der 2. Klassen zu einem kleinen Imbiss eingeladen sind.

Die Einschulungsfeier zeigt so von Anfang an die enge Verbindung von Glauben und Schule.

Pfeil nach oben 

 LATEA  |  2018